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Tipps und Infos zum Thema Reifen

Die vier Reifen des Autos sind der einzige Kontakt zur Fahrbahn und somit sehr wichtig für eine sichere Fahrt.

Deshalb hat der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. einen Reifencheck angeboten und eine Woche lang die Reifen an vielen verschiedenen Fahrzeugen überprüft. Jeder konnte mit seinem Auto ohne Voranmeldung vorbeikommen. Bei dieser Aktion habe ich die Kollegen der Abteilung Technik und Verbraucherschutz unterstützt und so einige Punkte mitbekommen, die zu beachten sind.

Erst mal gilt es, zwischen Sommer- und Winterreifen zu unterscheiden. Diese unterscheiden sich in der verwendeten Gummimischung und haben, wie der jeweilige Name schon sagt, unterschiedliche Aufgabengebiete. Wer keine Lust auf das halbjährliche Wechseln der Reifen hat und eventuell etwas Geld sparen möchte, entscheidet sich schnell für sogenannte Ganzjahres- oder Allwetterreifen. Diese stellen jedoch nur einen Kompromiss dar; sie sind im Sommer, bei warmen Temperaturen, nicht so gut wie ein Sommerreifen und im Winter, bei Eis und Schnee, nicht so empfehlenswert wie ein Winterreifen. Nur wenn Ihr sehr wenige Kilometer im Jahr zurücklegt, kann ein solcher Kompromiss lohnenswert sein.

Damit die Fahrt auch sicher erfolgen kann, sollte man einige Dinge in Bezug auf die Reifen beachten:

Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Empfehlenswert ist es jedoch, Sommerreifen nicht unter 3 mm und Winterreifen nicht unter 4 mm zu nutzen. Bereits dann können verschlechterte Fahreigenschaften auftreten.

Des Weiteren sollte man das Alter der Reifen beachten. Das Alter kann man leicht an der vierstelligen DOT-Nummer erkennen. Diese ist auf jedem Reifen zu finden und gibt das Alter in Kalenderwoche und Jahr an. Findet Ihr diese Nummer nicht? Dann ist sie auf der Innenseite Eures Reifens. Zu alte Reifen werden hart, können porös oder rissig sein und sind daher nicht zu empfehlen. Eine gesetzliche Regelung gibt es zwar nicht, aber man sollte Sommerreifen nach 8-10 Jahren und Winterreifen nach 6-8 Jahren tauschen.

Wichtig ist auch, den Luftdruck regelmäßig, circa alle zwei Wochen, zu kontrollieren. Die Herstellerangaben zum empfohlenen Luftdruck sind meist im Tankdeckel oder an der B-Säule zu finden. Ist dies nicht der Fall, gibt ein Blick in die Bedienungsanleitung Aufschluss.

Sollte man Beschädigungen, zum Beispiel durch starken Bordsteinkontakt oder einen Fremdkörper im Reifen feststellen, hilft nur ein Weg zum Fachmann. Dieser begutachtet den Reifen und kann möglicherweise den Fremdkörper entfernen, den Reifen reparieren oder eventuell Entwarnung geben.

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