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Auftaktveranstaltung am Gymnasium Ernestinum

Am 23.08.2016 ging es mit dem offiziellen Auftakt zu wait a minute am Ernestinum Gymnasium in Rinteln bei bestem Wetter los. Nach dem offiziellen Start des Projektes durch den Landrat Jörg Farr, ADAC Vorstandsmitglied Bernward Franzky und Schulleiter Reinhold Lüthen, konnten Schüler des 11. Jahrgangs an verschiedenen Stationen erleben, wie wichtig das eigenverantwortliche Handeln im Straßenverkehr ist und warum man die vielleicht entscheidende Minute innehalten und nachdenken muss, bevor man sich ans Steuer setzt.

Mit dem Kettcar sollten die Teilnehmer nicht nur einen anspruchsvollen Parcours meistern, sondern dabei gleichzeitig mit dem Handy Rechenaufgaben erledigen – möglichst ohne dabei Hütchen umzufahren oder auf Abwege zu gelangen.
Dadurch wollen wir verdeutlichen, welche Auswirkungen Ablenkung hat – dies wurde nicht nur für die Fahrenden deutlich, sondern auch für die Umstehenden. Christopher beispielsweise, der schon bei den ersten Fahrstunden gemerkt hat, dass auch die Kommandos des Fahrlehrers durchaus ablenken können, schildert seinen Mitschülern seinen Eindruck nach der Fahrt durch den Parcours: „Die Schilder mit den Aufgaben kamen so schnell, dass ich echt Schwierigkeiten hatte, gleichzeitig die Aufgabe zu lesen und auch noch aufzupassen, dass ich nirgendwo gegenfahre.“ 
An einer weiteren Station ist ein Fahrzeug ausgestellt, dass die möglichen Folgen eines Unfalls veranschaulicht.  An diesem Unfallwagen wurde in der siebten Stunde von der Freiwilligen Feuerwehr Rinteln das Dach abgetrennt und eine Rücksitz-Rettung demonstriert. Alle Zuschauenden konnten einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr bekommen und sehen, welche Kräfte notwendig sind, um eine Verletzten-Bergung durchzuführen.
An unserem Überschlagsimulator erfuhren die Teilnehmer am eigenen Leib, wie man sich in einem Unfallfahrzeug fühlt. „Krass, ich bekomme die Tür nicht einen Zentimeter auf“, wundert sich Tim als er kopfüber im Überschlagsimulator hängt. Kurz zuvor hat ADAC Trainer Thomas Tschiersch den Saab auf den Kopf gestellt, denn der Überschlagsimulator lässt sich einmal um die komplette Achse drehen und vermittelt so auf eindrucksvolle Art und Weise das Gefühl nach einem Unfall. Schnell entspannt sich zwischen den Schülerinnen und Schülern ein Gespräch über ihre eigenen Erlebnisse im Straßenverkehr und der ein oder andere hat durchaus bereits Erfahrungen mit Unfällen gemacht.    

An vielen weiteren Stationen wie etwa dem Motorradsimulator, dem Fahrradsimulator der GUV, dem Rauschbrillenparcours des Landkreises, dem Vortrag der Polizei und durch Aktionen der BKK24, des DRK und der AOK konnten sich die Schüler über Verkehrssicherheit und Erste Hilfe informieren und ihr Hör- und Sehvermögen testen. Wir danken allen Kooperationspartnern, die den Tag vielfältig und abwechslungsreich gestaltet haben.
Uns hat der Tag viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf weitere Veranstaltungstage von wait a minute! Vielen Dank an den elften Jahrgang, der interessiert und aufgeschlossen am Projekttag teilgenommen hat.

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